Traumatherapie Nach Heilpraktikergesetz in wiesbaden

Privatpraxis · kurzfristige Termine möglich · Deutsch / English / Français · unverbindliches Erstgespräch

Sie möchten belastende Erfahrungen besser verstehen und in Ihr Leben integrieren
 

Traumatische Erlebnisse verarbeiten

Nadine Ladier - jameda.de

Sie wundern sich, weshalb eine alte Geschichte Sie immer wieder aus der Bahn wirft und belastet? Viel mehr Menschen als man vermutet erleben in der Kindheit und Jugend ein Trauma, das sie als Erwachsene nicht verarbeiten. Nicht selten kommt die traumatische Erfahrung auch viele Jahre später noch in den unterschiedlichsten Situationen hoch und führt zu scheinbar unerklärlichen Reaktionen und Symptomen.

Ähnliches erleben Sie vielleicht auch bei Ihrem Kind: Es ist plötzlich abweisend, hört nicht mehr auf Sie, verschanzt sich hinter geschlossenen Türen - Sie stehen vor einem Rätsel.

Traumatische Ereignisse wie Unfälle, schwere Schicksalsschläge, Gewalt oder Misshandlung können tiefgreifende seelische Spuren hinterlassen. Bei einigen Menschen kann dies zu Symptomen einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) führen. Schätzungen zufolge entwickeln 10–12 % der Frauen und 5–6 % der Männer im Laufe ihres Lebens Anzeichen einer PTBS.

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Sie möchten wissen, ob meine therapeutische Unterstützung bei Ihrem Anliegen sinnvoll ist? Schreiben Sie mir gerne eine kurze Nachricht oder vereinbaren Sie einen Rückruf. Gemeinsam klären wir, ob und wie ich Sie unterstützen kann.


Wann ist eine Traumatherapie sinnvoll?

Eine Traumatherapie bietet sich an

  • wenn Ihr Leidensdruck sehr hoch ist

  • wenn Ihr Leben infolge des Traumas eingeschränkt ist

  • wenn körperliche Symptome, Alpträume oder Flashbacks auftreten

Was ist ein Trauma?

Unter einem Trauma versteht man ein Ereignis, das von jedem Menschen als extrem belastend oder katastrophal eingestuft werden würde. Der Betroffene erfährt eine oder mehrere Situationen, in denen er sich wehr- und hilflos fühlt. Anhand seiner bisherigen Erfahrungen glaubt er, das Trauma nicht bewältigen zu können.
Ein Trauma hinterlässt nicht nur negative Erinnerungen und seelische Verletzungen, sondern auch Narben im Gehirn, die das ganze Leben und Erleben beeinflussen. Misshandelte oder sexuell missbrauchte Kinder beispielsweise können bleibende Schäden des Gehirns davontragen.

Wozu führt ein Trauma?

Ein Trauma hinterlässt nicht nur negative Erinnerungen und seelische Verletzungen, sondern auch Narben im Gehirn, die das ganze Leben und Erleben beeinflussen. Misshandelte oder sexuell missbrauchte Kinder beispielsweise können bleibende Schäden in der Struktur und Funktion des Gehirns davontragen.

Fast jeder von uns hat schon ein mehr oder weniger schwerwiegendes traumatisches Erlebnis gehabt. Wie stark man das Ausmaß einer Traumatisierung empfindet, hängt vom Ereignis selbst, aber auch von der Belastungsgrenze jedes Einzelnen ab.

Wie äußert sich ein Trauma?

Die Nachwirkungen traumatischer Erfahrungen können sich vielfältig äußern - etwa durch innere Anspannung, emotionale Überforderung, Schlafprobleme oder Schwierigkeiten bei der Alltagsbewältigung. Belastende Erlebnisse können zu Ängsten, depressiven Zuständen oder einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) führen.

Traumatherapie kann Stabilität, Sicherheit und Orientierung fördern, ohne dass belastende Erinnerungen sofort vollständig verarbeitet werden müssen.

Das Trauma gehört zur Biografie. Wichtig ist, dass man damit leben kann. Ziel meiner Traumatherapie ist, Ihnen den Umgang mit belastenden Erinnerungen nach und nach zu erleichtern: sich erinnern ja, leiden nein.

In den Therapiesitzungen geht es mir darum, gemeinsam mit Ihnen und in Ihrem Tempo Wege zur Stabilisierung und Integration zu erarbeiten. Ihre Sicherheit und Selbstbestimmung stehen dabei stets im Vordergrund.


Ein geschützter Rahmen: Ihre Traumatherapie bei mir

Psychotherapie Wiesbaden: traumasensible Therapie zur Verarbeitung belastender Erinnerungen

Ziel der Traumatherapie ist die Wiedereroberung der seelischen Freiheit. Sie lernen, unbelastet in die Vergangenheit zu schauen und dabei gelassen zu bleiben.

In der Therapie werden traumatische Erlebnisse verarbeitet und integriert. Traumatherapie kann dabei helfen, dass seelische Wunden in der betroffenen Generationen verbleiben und nicht weitervererbt werden. Sigmund Freud beschreibt diesen Vorgang als „Gefühlserbschaft“. Ein Traumapatient, der den Teufelskreis unterbricht, tut das auch für seine Nachkommen.

Unabhängig davon, wie belastend die traumatischen Erlebnisse sind oder wie lange sie zurückliegen, geht es in der traumatherapeutischen Begleitung zunächst darum, dass Sie ein Gefühl von Stabilität, Sicherheit und Orientierung bekommen.

→ Mehr über den Ablauf einer Psychotherapie bei mir lesen Sie auf der Startseite.

Rufen Sie mich gerne an, wenn Sie Fragen zur Traumatherapie haben.


Häufige Fragen zur Traumatherapie

Was kostet die Traumatherapie?

Für eine 90-minütige Therapiesitzung berechne ich € 130,—. Die Leistungen von Heilpraktikern für Psychotherapie sind von der Umsatzsteuer befreit.
Informationen zu Möglichkeiten der Kostenübernahme

Wie schnell bekomme ich einen Termin?

Termine sind meist kurzfristig möglich. Ein Erstgespräch kann ich Ihnen in der Regel innerhalb von 14 Tagen anbieten.

Wie läuft die Traumatherapie ab?

Sie können mich telefonisch oder per E-Mail kontaktieren. In einem unverbindlichen Erstgespräch klären wir, was Sie gerade bewegt und welche Unterstützung passend für Sie ist. Wir sprechen über Ihre aktuelle Situation und schauen, ob wir therapeutisch und menschlich zusammenfinden. Wichtig ist, dass Sie sich gut aufgehoben fühlen. Mir selbst bringt das Erstgespräch Klarheit darüber, ob ich mit Ihrem Thema arbeiten kann oder Sie weiterverweisen muss.

Wenn sich sich eine Zusammenarbeit für uns beide stimmig anfühlt, vereinbaren wir die nächsten Termine.

Muss ich über alles sprechen?
Nein. Sie bestimmen selbst, was Sie einbringen möchten. Traumatherapie kann auch ohne detailliertes Erzählen belastender Inhalte hilfreich sein.

Wie lange dauert Traumatherapie?
Das ist individuell verschieden und hängt von vielen Faktoren ab. In der Therapie schauen wir gemeinsam, welcher Rahmen für Sie passend ist.

Ist Traumatherapie auch bei frühen oder lang zurückliegenden Erfahrungen sinnvoll?
Ja. Auch frühere Traumata können behutsam in den therapeutischen Prozess einbezogen werden.


Stabilisierung und Sicherheit - erste Schritte in der Therapie

Wie ich mit Ihnen in der Traumatherapie arbeite

Traumatische Erfahrungen gehen häufig mit Scham, Unsicherheit oder dem Gefühl einher, „anders“ zu sein. In der therapeutischen Begleitung ist mir daher eine respektvolle, wertschätzende Haltung besonders wichtig. Sie entscheiden jederzeit selbst, was Sie teilen möchten und welche Schritte für Sie stimmig sind.

Traumatherapie bedeutet nicht, belastende Erfahrungen zu erzwingen oder zu überfordern, sondern behutsam Ressourcen zu stärken und neue Handlungsspielräume zu entwickeln. Dazu arbeite ich unter anderem mit traumasensiblen Methoden.

Trauma überwinden mit EMDR

EMDR (Eye Movement Desensitization Reprocessing) ist eine traumaspezifische Methode, die dabei hilft, belastende Erinnerungen zu verarbeiten und den Umgang damit im Alltag zu erleichtern. Bei der Therapie bleiben Sie im Hier und Jetzt; belastende Erinnerungen werden nicht gelöscht, sondern können besser eingeordnet werden. EMDR kann ergänzend zu anderen traumasensiblen Methoden eingesetzt werden.

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Psychotherapie Wiesbaden: EMDR-Therapie zur Verarbeitung belastender Erlebnisse

Traumatherapie mit EMDR: Nadine Ladier im Gespräch

Sie interessieren sich für Traumatherapie mit EMDR und möchten wissen, wie ich damit arbeite?

Im folgenden Interview erfahren Sie mehr über die Methode und mögliche Anwendungsbeispiele.

Interview zur Traumatherapie mit Mirjam Wörnle vom Reizdarm-Podcast
www.reizdarmpodcast.de

Reizdarm-Podcast


Haben Sie ein Trauma erlebt, das Sie besser verstehen und verarbeiten möchten?

Gerne unterstütze ich Sie bei der Überwindung von Traumatisierungen und PTBS.

Mehr Informationen zu meiner Praxis finden Sie auf der Startseite.