Hilfe durch Psychotherapie bei Traumatisierungen

Sie wundern sich, weshalb eine alte Geschichte Sie immer wieder aus der Bahn wirft und belastet? Viel mehr Menschen, als man vermutet, erleben in der Kindheit und Jugend ein Trauma, das nie verarbeitet wird. Unter Umständen bricht es auch viele Jahre später noch in unterschiedlichsten Situationen auf und führt zu unerklärlichen Reaktionen.

Dies erleben Sie vielleicht auch mit Ihrem Kind: Es ist plötzlich abweisend, hört nicht mehr auf Sie, verschließt sich hinter geschlossenen Türen - Sie stehen vor einem Rätsel.

 

Sie möchten IHR KIND WIEDER ERKENNEN bzw.  ALTLASTEN ABWERFEN und Die Kontrolle über Ihr Leben zurück haben. 

So können Sie ein Trauma mit Hilfe einer Psychotherapie angehen

Mit E.M.D.R. (Eye Movement Desensitization Processing) arbeiten wir an Ihren Erinnerungen und den Auslösesituationen für das Trauma. Dabei bleiben wir im Hier und Jetzt. Die bilaterale Stimulation der Hirnhälften durch E.M.D.R. hilft Ihnen, das Trauma zu verarbeiten und in Ihr Leben zu integrieren. Bei der Therapie geht es nicht darum, das Trauma aus dem Gedächtnis zu löschen, sondern besser damit umgehen und leben zu können.


Ergänzende Informationen zu Trauma, Traumatisierung und posttraumatischer Belastungsstörung

Ein Trauma hinterlässt nicht nur einfach schlimme, belastende psychische Erinnerungen, sondern auch biologische Narben im Gehirn, die das ganze Leben und Erleben beeinflussen. Misshandelte oder sexuell missbrauchte Kinder beispielsweise können bleibende Schäden in der Struktur und Funktion des Gehirns davontragen.

Unter einem Trauma wird ein Ereignis verstanden, das von jedem Mensch als extrem belastend oder katastrophal eingestuft werden würde. Der Betroffene erfährt eine oder mehrere Situationen, in denen er sich wehr- und hilflos fühlt und GLAUBT, diese mit seinen bisherigen Erfahrungen nicht bewältigen zu können.

Fast jeder von uns hat schon ein mehr oder weniger schwerwiegendes traumatisches Erlebnis gehabt. Die individuelle Empfindung des Ausmaßes eines traumatisierenden Ereignisses hängt vom Ereignis selbst, aber auch von der Belastungsgrenze des Einzelnen ab. 10 bis 12 % der Frauen und 5 bis 6 % der Männer entwickeln im Laufe ihres Lebens PTBS, eine posttraumatische Belastungsstörung.